e-nel - news

Die e-nel ist nun Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie e.V.

Zusammen mit unserem Partner der Firma SOLARWATT warten wir am 18./19. März mit interessanten Neuigkeiten auf Sie!


(Gelände der Lübecker Nachrichten - ) Stand B6, Herrenholz 10-12, 23556 Lübeck.

Ende der Verschnaufpause für Deutschlands Stromkunden: Nach einem Jahr praktisch ohne Steigerungen geht es für Millionen Haushalte beim Strompreis 2017 wieder spürbar nach oben - um runde 50 Euro pro Haushalt. Das liegt vor allem an den Kosten für die Stromnetze.


Ende der Verschnaufpause für Deutschlands Stromkunden: Nach einem Jahr praktisch ohne Steigerungen geht es für Millionen Haushalte beim Strompreis zum Jahresanfang 2017 wiederspürbar nach oben. Das ergaben bundesweite Vergleiche der Preisportale. Die Stromkonzerne müssen Preiserhöhungen sechs Wochen vorher ankündigen - zum neuen Jahr also bis zum Anfang dieser Woche.


208 Versorger - fast jeder vierte Anbieter - hätten bis zum Stichtag bereits Erhöhungen um durchschnittlich 3,5 Prozent angekündigt. Das entspricht etwa 50 Euro im Jahr. Insgesamt rechnet man für 2017 mit Strompreiserhöhungen um vier bis fünf Prozent.


Quelle: Focus online

Quelle: Hamburger Abendblatt

Europa braucht bis 2050 rund 150 Gigawatt an Erzeugungskapazitäten mehr, wenn es seine Pläne bei Elektrofahrzeugen realisieren will. Nach einer aktuellen Studie des Öko-Instituts und von Transport & Mobility Leuven im Auftrag der Europäischen Umweltagentur sollten Photovoltaik und Windkraft etwa die Hälfte des benötigten Stroms decken, damit der Ausbau auch mit dem Klimaschutz in Einklang steht.


Mit mehr Elektrofahrzeuge auf Europas Straßen könnten die CO2-Emissionen sinken, zugleich steigt der Bedarf an Strom erheblich. Bei einem Anteil von 80 Prozent Elektroautos im Personenstraßenverkehr bis 2050 würden die klimaschädlichen Emissionen im Vergleich zu 2010 um bis zu 84 Prozent sinken. Allerdings nur, wenn der zusätzlich benötigte Strom vor allem von erneuerbaren Energien erzeugt werden und nicht aus Kohlekraftwerken komme, so das Ergebnis einer aktuellen Studie „Electric mobility in Europe – Future impact on the emissions and the energy system“ von Öko-Institut und Transport & Mobility Leuven im Auftrag der Europäischen Umweltagentur EEA.

Die Wissenschaftler haben zwei Szenarien in ihrer Studie erstellt. Sie analysierten dabei die Potenziale für den Klimaschutz sowie die Auswirkungen auf den Stromverbrauch, die mit dem Ausbau der Elektromobilität verbunden sind. Sie stellten dabei fest, dass zukünftig zusätzlich bedeutende Strommengen gebraucht würden. So könne der Anteil der Elektromobilität am gesamten europäischen Stromverbrauch etwa vier bis fünf Prozent bis zum Jahr 2030 ausmachen und bis 2050 auf knapp zehn Prozent anwachsen. Der Anteil schwankt jedoch stark zwischen den europäischen Staaten je nach Anzahl der Elektrofahrzeuge, wie die Wissenschaftler erklärten.

Die Auswirkungen auf den Klimaschutz seien dabei abhängig, wie der zusätzliche Strombedarf gedeckt werde. Würde der zusätzliche Strombedarf von 138 Terawattstunden bis 2030 oder 448 Terawattstunden bis 2050 mit Strom aus dem europäischen Kraftwerkspark gedeckt, würden die CO2-Emissionen im Stromsektor aufgrund der Anteile von konventionellen Kraftwerken um 18 Millionen Tonnen in 2030 und 30 Millionen Tonnen in 2050 ansteigen. Insbesondere in Ländern mit einem hohen Anteil von Kohlekraftwerken entstünden zusätzliche Emissionen und der Umweltvorteil der Elektrofahrzeuge wäre deutlich geringer als möglich, so die Wissenschaftler weiter. Sie fordern daher auch, den zusätzlichen Strombedarf der Elektrofahrzeuge überwiegend aus erneuerbaren Energien zu decken. Sie schätzen den Bedarf dafür auf 47 Gigawatt Windkraft und 25 Gigawatt Photovoltaik, um wenigstens die Hälfte des zusätzlichen Bedarfs von 150 Gigawatt bis 2050 aus erneuerbaren Energien zu decken. Für eine vollständige Versorgung der Elektrofahrzeuge auf Basis von erneuerbaren Energien seien noch wesentlich größere Investitionen in zusätzliche Wind und Solarstrom-Anlagen notwendig.

Die Wissenschaftler verweisen in ihrer Studie darauf, dass jedes EU-Mitgliedsland individuelle Voraussetzungen habe, um die Elektromobilität klimafreundlich zu gestalten. „Entscheidende Faktoren sind, welchen Anteil die erneuerbaren Energien am jeweiligen Strommix haben und wie robust das Stromnetz ist. Denn ein Mehr an stark schwankenden Mengen erneuerbaren Stroms braucht in erster Linie ein leistungsfähiges Netz“, so Joß Bracker, Klimaschutzexperte am Öko-Institut und Studienautor. Eine entscheidende Rolle werde ein intelligentes Lademanagement spielen, wenn es um die Integration der Elektrofahrzeuge in das Stromsystem gehe. Daher müsse es mittelfristig Investitionen in technische Lösungen zum intelligent gesteuerten Laden von Elektrofahrzeugen geben. (Sandra Enkhardt)

Die Sonnen GmbH hat es in diesem Jahr erstmals auf die Liste der 50 innovativsten Unternehmen der Welt des US-Forschungsinstitut Massachusetts Institute of Technology (MIT) geschafft. Der Allgäuer Photovoltaik-Speicherhersteller belegt Platz 28 in der Liste der „50 Smartest Companies 2016“. Das MIT erstellt das Ranking der Unternehmen alljährlich. Kriterium sind dabei Innovationskraft und einzigartigen Geschäftsmodelle. Neben Sonnen ist nur noch Bosch auf Platz 33 als deutsches Unternehmen in der Liste vertreten. „Das MIT hat Sonnen vor Unternehmen wie IBM oder Bosch eingeordnet und würdigt damit die Innovationskraft von Sonnen in einmaliger Art“, sagt Marketing-Geschäftsführer Philipp Schröder.

Das MIT habe bei der Bewertung den Photovoltaik-Heimspeicher Sonnenbatterie sowie das Sonnen-Community-Konzept berücksichtigt, deren Mitglieder den selbst erzeugten Strom speichern und mit anderen teilen können. „Die clevere Batterie, die dank einer intelligenten Software Energie managen und speichern kann, wandelt den deutschen Energiemarkt grundlegend“, begründet die MIT Technology Review die Platzierung für Sonnen. Erst kürzlich hat das Unternehmen aus Wildpoldsried mit der „Sonnen-Flat“ ein neues Angebot vorgestellt. Die Mitglieder der Sonnen-Community können dabei einen kleinen Teil ihres Heimspeichers für den Regelenergiemarkt zur Verfügung stellen und erhalten im Gegenzug kostenlosen Strom.

Doppelte Ernte: Auf einem Acker am Bodensee soll Sonnenstrom produziert werden – und gleichzeitig Weizen, Sellerie und Gras wachsen. Möglich wird dies durch Kollektoren mit neuen zweiseitigen Modulen.


http://bizzenergytoday.com/sonnenstrom_und_sellerie

Ganz Neu in Deutschland und bei uns schon verfügbar!

 

https://www.sonnenbatterie.de/de/sonnenflat

Der Aufbau von Ladesäulen kommt nur langsam voran, deshalb sollen nun private Betreiber von Ladepunkten aushelfen. Firmen arbeiten an Software für Sharing-Modelle.

 

http://bizzenergytoday.com/das_elektroauto_beim_nachbarn_laden

60 Prozent der Kunden eines der branchengrößten Stromanbieter-Wechselportale haben seit 2014 Ökotarife gewählt – Aber nur vier Prozent achteten dabei auf gekennzeichnete Nachhaltigkeit.


Ökostrom ist der Liebling der wechselwilligen Nutzer von Check24, einem der größten Vergleichsportale Deutschlands. 60 Prozent von Ihnen haben sich laut dem Portal in den letzten drei Jahren für Ökotarife entschieden. Aber nur vier Prozent wählten dabei nachhaltige Tarife.


http://bizzenergytoday.com/stromanbieter_wechsel_öko_beliebt_nachhaltigkeit_nicht

Die stetig steigende Zahl von Elektrofahrzeugen könnte laut Marktanalysen schon bald den Speichermarkt umkrempeln. Die Wiederverwendung der Autobatterien soll die Preise drücken.


Neben offensichtlichen ökologischen Vorteilen des Recyclings gebrauchter Autobatterien wäre die Zweitnutzung als stationärer Speicher auch für die Besitzer von hauseigenen Erneuerbaren-Anlagen und die allgemeine Netzstabilität ein Gewinn. Der Nachrichtendienst Bloomberg hat jetzt eine Marktanalyse vorgestellt, die Hoffnung auf eine baldige Verbilligung der Speicher durch diese Wiederverwendung schürt.


http://bizzenergytoday.com/e_autos_als_organspender

Vorreiter oder purer Wahnsinn? Norwegen will Diesel und Benziner verbannen


Die Klimaziele zu erreichen, ist für jedes Land eine Herausforderung. Norwegen greift nun zu einer drastischen Maßnahme. Ab 2025 soll kein Auto mit Verbrennungsmotor mehr zugelassen werden. Die Mehrheit im Parlament scheint sicher.

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Norwegen-will-Diesel-und-Benziner-verbannen-article18426381.html

https://www.buhl.de/steuernsparen/photovoltaik-bei-kleinunternehmern/

 

Kehren Sie nicht nach dem fünften Jahr, sondern erst ab dem siebtenKalender- bzw. Veranlagungsjahr nach der Inbetriebnahme der Photovoltaikanlage zur Kleinunternehmer-Regelung zurück. Dann bleibt Ihnen die gesamte Vorsteuer erhalten, und Sie müssen nichts an das Finanzamt zurückzahlen.

Dr. Olaf Wollersheim wird Co-Geschäftsführer des Technologiezentrums „SOLARWATT INNOVATION“


Dresden, 09. August 2016 – Strategisch wichtiger Neuzugang für SOLARWATT: Seit August dieses Jahres leitet der ehemalige KIT-Wissenschaftler Dr. Olaf Wollersheim gemeinsam mit Dr. Andreas Gutsch das Technologiezentrum „SOLARWATT INNOVATION“ in Frechen. Die beiden führten bis zum Frühjahr bereits das Projekt „Competence E“ am Karlsruher Institut für Technologie. Dabei erforschten und entwickelten sie Innovationen rund um die aufstrebende Energiespeicher-Technologie. Der SOLARWATT GmbH ist es jetzt gelungen, beide Speicherexperten für die Weiterentwicklung des MyReserve-Stromspeichers zu verpflichten. „Wir freuen uns sehr, dass wir Dr. Olaf Wollersheim in unserem Entwicklungsteam begrüßen dürfen. Die Verpflichtung von Dr. Wollersheim ist ein wichtiger Baustein unserer Strategie, die Innovationskraft der SOLARWATT GmbH im Speicherbereich weiter auszubauen. Wir zünden jetzt die nächste Stufe unserer Speicher-Entwicklung“, sagt SOLARWATT-Geschäftsführer Detlef Neuhaus.


Im April übernahm die SOLARWATT GmbH den Frechener Batteriemodul-Anbieter e-Wolf, gründete vor Ort das Technologiezentrum „SOLARWATT INNOVATION“ und verpflichtete Dr. Andreas Gutsch als Managing Director. Jetzt stößt Dr. Olaf Wollersheim als Co-Geschäftsführer zum Team. „Schon während meiner KIT-Zeit habe ich mich intensiv mit SOLARWATT auseinandergesetzt und mich hat das Konzept rund um das Speichersystem MyReserve sehr überzeugt. Wir werden jetzt dafür sorgen, dass der Batteriespeicher den nächsten Entwicklungsschritt macht und für Privathaushalte und das Kleingewerbe noch effizienter und flexibler einsetzbar ist“, so Dr. Wollersheim.


Dr. Olaf Wollersheim ist ein führender Spezialist für die Lithium-Ionen-Batterietechnik in Europa und bringt mehr als zehn Jahre Erfahrung in diesem Bereich mit. Der heute 52-jährige promovierte an der Universität Bonn und begann seine berufliche Laufbahn am Institut für Mikrostrukturtechnik des Forschungszentrums in Karlsruhe. Ab 1998 baute er gemeinsam mit Prof. Dr. Herbert Gleiter vor Ort das Institut für Nanotechnologie auf, das er später auch als Geschäftsführer leitete. Dr. Wollersheim schaffte am Institut ein Umfeld für wissenschaftliche Höchstleistungen und arbeitete eng mit namhaften Forschern wie Prof. Dr. Dieter Fenske und Nobelpreisträger Jean-Marie Lehn zusammen. Seine erste Tätigkeit in der freien Wirtschaft folgte 2009: Dr. Wollersheim leitete als Co-Geschäftsführer das Institut für Marktökologie in der Schweiz. Die Gesellschaft mit 450 Mitarbeitern regelt in mehr als 80 Ländern die Kontrolle und Zertifizierung biologischer und fair gehandelter Produkte. 2011 kehrte Dr. Wollersheim nach Karlsruhe zurück: Am KIT baute er gemeinsam mit Dr. Andreas Gutsch das Projekt „Competence E“ auf und arbeitete an der Entwicklung wirtschaftlicher Speichersysteme. Dr. Wollersheim koordinierte für „Competence E“ die Forschungsarbeit von 26 wissenschaftlichen Instituten aus ganz Europa.


Über SOLARWATT: 

Die 1993 gegründete und europaweit tätige SOLARWATT GmbH mit Sitz in Dresden ist mit über 200 Mitarbeitern einer der führenden deutschen Hersteller von Photovoltaiklösungen – von  hochwertigen Solarmodulen ‚Made in Germany‘ bis hin zu intelligenten Energiemanagement- und Speichersystemen für den Privat- und Gewerbebereich.  Seit 2013 ist die SOLARWATT GmbH Kooperationspartner von BMW i im Rahmen des „360° Electric“ Programms für emissionsarme und effiziente Elektromobilität.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.solarwatt.de

Insgesamt 1,2 Milliarden Euro stellen Bundesregierung und Autohersteller für die Auszahlung einer Kaufprämie von bis zu 4000 Euro für Elektrofahrzeuge bereit. Im ersten Monat gab es nach Medienberichten rund 1500 Anträge für die Förderung. Nach der aktualisierten Liste des BAFA sind derzeit 84 Modelle von Elektro- und Hybridfahrzeugen förderfähig.

Die große Offensive der Bundesregierung zur Elektromobilität kommt anscheinend nicht richtig in Schwung. Im ersten Monat nach Einführung der Kaufprämie von 4000 Euro für Elektrofahrzeuge und 3000 Euro für Hybridautos verzeichnet das zuständige Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) nach verschiedenen Medienberichten gerade einmal rund 1500 Anträge. Ende Juli hat die Behörde eine aktualisierte Liste mit nun 84 förderfähigen Fahrzeugen auf seiner Internetseite veröffentlicht. Anträge können für diese Elektrofahrzeuge gestellt werden, wenn sie seit dem 18. Mai gekauft wurden.


Bundesregierung und Autokonzerne hatten sich im April auf die Kaufprämie verständigt, wobei sich die Hersteller hälftig daran beteiligen. Insgesamt stehen 1,2 Milliarden Euro zur Verfügung, die im „Windhundverfahren“ verteilt – also so lange bis der Topf alle ist, aber maximal bis 2019. In einem „Bild“-Interview erklärte BAFA-Präsident Arnolf Wallraff bereits zum Start der Förderung, dass er davon ausgehe, dass die Mittel bis 2019 reichen würden. Mittlerweile hat das Blatt berechnen, dass der Prämientopf sogar bis 2032 reichen würde, wenn weiterhin so wenige Anträge gestellt würden. „Bild“ erklärte die Kaufprämie daher bereits zu einem „Flop“.


Mit der Kaufprämie will die Bundesregierung die Nachfrage nach Elektroautos ankurbeln. Noch stockt diese – so sind nach Erkenntnissen der RWTH Aachen im vergangenen Jahr in Deutschland mehr Photovoltaik-Heimspeicher als Elektrofahrzeuge in Deutschland verkauft worden. Vom ursprünglichen Ziel der Bundesregierung, eine Millionen Elektroautos bis 2020 auf deutsche Straßen zu bringen, hat sie sich schon weitgehend verabschiedet. Die Kaufprämie würde reichen, um 300.000 bis 400.000 Elektroautos zu fördern. Nun räumte das Bundesverkehrsministerium auch noch ein, dass sich die Luftqualität durch mehr Elektroautos in den Städten kaum verbessern dürfte. „Der Absatz von circa 300.000 Elektrofahrzeugen alleine hat auf die Reduktion von Luftschadstoffen einen geringen Einfluss“, zitiert „Der Tagesspiegel“ aus einer Antwort der Parlamentarischen Staatssekretärin Dorothee Bär (CSU) auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion.


Nach dem Bericht des Blattes verteilten sich die bis zum 29. Juli gestellten 1523 Anträge etwa zu zwei Drittel auf reine Elektrofahrzeuge und ein Drittel auf Hybridautos. Die meisten Anträge seien dabei aus Bayern (402), Baden-Württemberg (301) und Nordrhein-Westfalen (252) gestellt worden. Die rote Laterne unter den Bundesländern hat Bremen mit gerade einmal acht Anträgen für die Kaufprämie. Nicht viel mehr kamen auch aus Thüringen (13), Mecklenburg-Vorpommern (14) und Sachsen-Anhalt (18), wie der „Tagesspiegel“ weiter berichtet.


Neben der Kaufprämie investiert die Bundesregierung auch Mittel in den Aufbau einer Ladeinfrastruktur. Etwa 400.000 Euro sollen in den Bau von etwa 5000 neuen Schnellladestationen und 10.000 Normalladestationen in Deutschland bis 2020 investiert werden. Doch auch an dieser Stelle stockt es. Nach dem „Tagesspiegel“-Bericht werde die Bundesregierung die ersten Förderanträge wohl erst ab Anfang 2017 und nicht wie geplant bereits in diesem Jahr bewilligen. (Sandra Enkhardt)


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Nach einer Agenturmeldung sind sich die Unternehmen, an denen Elon Musk jeweils mehrheitlich beteiligt ist, über die Übernahme fast einig. Tesla will für 2,8 Milliarden US-Dollar das Photovoltaik-Unternehmen erwerben und dann saubere Energielösungen aus einer Hand anbieten. Nach einem weiteren Bericht arbeitet der US-Elektroauto-Hersteller derzeit auch mit Hochdruck an der Fertigstellung seiner Gigawatt-Fabrik für Speicher.


Vor rund einem Monat legte Tesla-Chef Elon Musk die Offerte auf den Tisch: Für 2,8 Milliarden US-Dollar will er Solarcity übernehmen. Nun sollen die beiden Unternehmen kurz vor einer Einigung stehen, wie die Nachrichtenagentur Reuters am Wochenende exklusiv auf nicht namentlich genannte Quellen berichtete. Musk ist bei beiden Firmen der größte Aktionär und auch sonst sind beide Unternehmen eng verbandelt. Solarcity bildete ein Spezialkomitee mit zwei unabhängigen Direktoren, die die Tesla-Offerte prüfen sollen. Die Verhandlungen befänden sich nun in einer finalen Phase der gegenseitigen Due Diligence-Prüfungen, meldet die Nachrichtenagentur weiter. Der Vertragsbedingungen könnten in den kommenden Tagen von beiden Seiten akzeptiert werden. Es sei aber auch noch ein Scheitern der Übernahme möglich, so die Quelle weiter.


Mit der Übernahme von Solarcity will Musk einen „One-Stop-Shop“ für saubere Energie schaffen – also Verbrauchern, Photovoltaik-Anlagen, Speicher und Elektroautos aus einer Hand und unter einer Marke anbieten. Dazu will Tesla alle Aktien von Solarcity übernehmen und ist bereit 2,8 Milliarden US-Dollar zu zahlen. Wegen der engen familiären Verbandelung der beiden Unternehmen haben bereits mehrere Führungskräfte angekündigt, sich bei einer Abstimmung über die Übernahme nicht zu beteiligen. So sind Solarcity-Vorstandschef Lyndon Rive und Aufsichtsratsmitglied Peter Rive Cousins von Musk.


In der vergangenen Woche stellte der Tesla-Chef seinen Masterplan „Teil 2“ vor. Ein wichtiges Element darin ist, integrierte Photovoltaik-Speicherlösungen anbieten zu können. Dies sei aber nur möglich, wenn Tesla und Solarcity nicht mehr verschiedene Firmen seien, sagte Musk dazu.


Das „Wall Street Journal“ berichtete zudem, dass Tesla mit Hochdruck an der Fertigstellung seiner Gigawatt-Fabrik für Batteriespeicher im US-Bundesstaat Nevada arbeite. Für Ende des Monats sei nun eine große Eröffnung geplant. Tesla habe dafür die Zahl der Konstruktionsmitarbeiter auf etwa 1000 verdoppelt. Nach letzten Äußerungen von Musk könnten dann voraussichtlich Anfang kommenden Jahres die Lithium-Ionen-Batterien, die Tesla auch für sein angekündigtes Mittelklassemodell „Model 3“ dringend braucht, in großem Stil produziert werden. Bereits 2018 wolle Tesla rund 500.000 Elektroautos produzieren und ausliefern, so die jüngste Vision von Musk. Derzeit ist Tesla von diesen Absatzzahlen allerdings noch weit entfernt. Im ersten Quartal 2016 lag der Absatz von Elektroautos bei gut 15.500. Im zweiten Quartal sollen es rund 20.000 Fahrzeuge werden. Ob Tesla diese Marke geschafft hat, wird sich bei der Vorlage der Halbjahreszahlen am 3. August zeigen. (Sandra Enkhardt)

Ein Haus, neun Wohnungen, 1010 Quadratmeter Wohnfläche, keine externe Energieversorgung – die Umwelt Arena Spreitenbach hat im schweizerischen Brütten das nach eigenen Angaben erste vollständig energieautarke Mehrfamilienhaus der Welt realisiert. Die ersten Mieter sind bereits eingezogen.

„Wenn Bertrand Piccard mit einem Flugzeug ohne fossilen Treibstoff rund um die Erde fliegen kann, sollten wir auch ein Wohnhaus ohne fossile Energien bauen und betreiben können“. So erklärt  Walter Schmid, Initiator und Bauherr, seine Motivation, in der schweizerischen Gemeinde Brütten das nach eigenen Angaben erste energieautarke Mehrfamilienhaus der Welt zu bauen. Die Schirmherrschaft des Projekts übernahm das Kanton Aargau mit Unterstützung der W. Schmid Projekte AG, Hauptpartner sind die Zürcher Kantonalbank, Coop, die Energie 360° AG und ABB Schweiz. Im Juni wurde das Gebäude offiziell eingeweiht, inzwischen unterziehen die ersten Mieter – neun Einheiten teilen sich 1010 Quadratmeter Wohnfläche – das Konzept dem Praxistest.


Die Herausforderung: Um ein 100 Prozent energieautarkes Gebäude realisieren zu können, muss die Effizienz in jedem Bereich gesteigert werden – von der Energieproduktion über die Energiespeicherung bis hin zu Verbrauch und Nutzerverhalten. Dafür mussten zunächst die Architekten das ganze Haus in ein Kraftwerk verwandeln und dabei Ästhetik und Energieproduktion in Einklang bringen. Die Photovoltaik-Module beispielsweise sind den Projektpartnern zufolge speziell für die Anwendung im architektonischen und gestalterisch-ästhetischen Bereich weiterentwickelt worden – sie sind matt, blendfrei, als Bauplatten verwendbar und für das Projekt teilweise maßgefertigt.


Kern des Energiekonzept sind die „4S“: Sammeln, Speichern, Sparen und Schonen. Die Photovoltaik-Module auf Dach und Fassade erzeugen pro Jahr etwa 100000 Kilowattstunden Strom, zusätzlich wird über Umgebungswärme Energie auf dem Grundstück gewonnen. Die Energie wird in diversen Speichern in und unter dem Gebäude gespeichert und für den Eigenverbrauch gesichert. Für die kurz- und mittelfristige Energieversorgung kommen Lithium-Ionen-Speicher zum Einsatz, für die Langzeitspeicherung nutzt das Gebäude das Power-to-Gas-Prinzip – mit dem Solarstrom wird Wasserstoff erzeugt, der zwischengespeichert und bei Bedarf über eine Brennstoffzelle in elektrische und thermische Energie umgewandelt wird. Ein Teil der Sonnenenergie betreibt eine Wärmepumpe, die zur Brauchwarmwassererwärmung und zum Heizen sowie zur Ladung der thermischen Kurz- und Langzeitspeicher eingesetzt wird. Grundsätzlich sammelt und speichert das energieautarke Mehrfamilienhaus den Projektpartnern zufolge nicht mehr Energie, als es für den Eigenbetrieb benötigt.


Erstes Fazit der Beteiligten: Das Projekt der Umwelt Arena Spreitenbach zeige, dass energieautarkes Wohnen bereits heute möglich ist, wenn die vorhandenen Technologien und das Knowhow konsequent genutzt und intelligent kombiniert werden. Dazu gehöre, dass sich alle Komponenten wie Gebäudehülle, Gebäudetechnik und Energiekonzept technisch auf dem höchsten Niveau bewegen und zudem die energieeffizientesten Küchen- und Haushaltsgeräte eingesetzt werden. So werde der heute durchschnittliche Verbrauch von 4400 Kilowattstunden pro Wohnung und Jahr auf 2200 Kilowattstunden halbiert – ohne Komforteinbußen für die Bewohner. Zusätzlich stehen den Mietern ein Elektro- und ein Biogasfahrzeug zur gemeinsamen Nutzung zur Verfügung. Der Strom für das Elektroauto wird mit der hauseigenen Photovoltaik-Anlage produziert, das Erdgasauto nutzt Biogas aus den biologischen Abfällen aller Bewohner – zumindest bilanziell: Das Erdgasauto wird an einer regulären Tankstellen betankt, aber die Garten- und Küchenabfälle der Bewohner werden in eine Biogasanlage gebracht, die daraus Treibstoff für eine Fahrleistung von 10000 Kilometern pro Jahr erzeugt . Die Mieter sind zudem jederzeit über ihren Energieverbrauch informiert und können so mit ihrem Verhalten aktiv und messbar ihren Energieverbrauch beeinflussen. (Petra Hannen)


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EnBW hat die Genehmigungen für Stilllegung und Abbau der Kernkraftwerke Philippsburg 2 und Neckarwestheim II beantragt. Damit befinden sich nun alle fünf Kernkraftwerke des Energieversorgers im formalen Rückbauprozess

Die EnBW-Tochter Kernkraft GmbH (EnKK) hat beim baden-württembergischen Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft die Genehmigungen für Stilllegung und Abbau der Kernkraftwerke Philippsburg 2 (KKP 2) und Neckarwestheim II (GKN II) beantragt. Das teilte der Energieversorger jetzt mit. Laut Atomgesetz darf EnBW mit KKP 2 noch maximal bis Ende 2019 Strom produzieren, mit GKN II maximal bis Ende 2022; beide Anlagen zusammen decken derzeit etwa ein Drittel des Strombedarfs in Baden-Württemberg. EnBW reiche die Anträge schon zu diesem frühen Zeitpunkt ein, weil dadurch die Chance bestehe, bereits zum Zeitpunkt der Abschaltung der Anlagen jeweils im Besitz einer Stilllegungs- und Abbaugenehmigung (SAG) zu sein und unmittelbar mit dem Rückbau der Anlagen beginnen zu können. In der Vergangenheit hätten vergleichbare Genehmigungsverfahren drei bis vier Jahre gedauert.


EnKK-Chef Jörg Michels bezeichnet den Vorgang als einen weiteren Meilenstein bei der Umsetzung der Rückbaustrategie: „Fünf Jahre nach der Energiewende im Jahr 2011 sind nun alle fünf Kernkraftwerke der EnBW formal in den Rückbauprozess eingebunden. Damit unterstreichen wir, dass wir es mit der konsequenten Umsetzung der Energiewende ernst meinen und Klarheit für alle Beteiligten schaffen.“ In Obrigheim sei die Demontage des dortigen Kernkraftwerks bereits weit vorangeschritten. Der Beginn des Rückbaus der abgeschalteten Blöcke Philippsburg 1 (KKP 1) und Neckarwestheim I (GKN I) rücke näher, EnBW erwarte die erforderlichen Genehmigungen im Laufe des zweiten Halbjahrs 2016.


Zum Rückbau von KKP 2 und GKN II hat die EnBW laut Pressemitteilung zwischen November 2015 und Februar 2016 auf mehreren Wegen Informationen für die Bevölkerung zur Verfügung gestellt und ist mit interessierten Bürgern bei öffentlichen Veranstaltungen in den Dialog getreten. Die entsprechenden Dokumentationen sind online auf den Standortseiten zu finden (www.enbw.com/philippsburg bzw. www.enbw.com/neckarwestheim). Die nun eingereichten Anträge beschreiben laut EnBW die Vorgehensweise bei der Stilllegung und beim gesamten Abbau von KKP 2 und GKN II. Im weiteren Verlauf der Genehmigungsverfahren werde das Umweltministerium die Öffentlichkeit nochmals beteiligen und beispielsweise Antragsunterlagen öffentlich auslegen. Zur Prüfung der möglichen Umweltauswirkungen des Rückbaus von KKP 2 und GKN II werde die EnBW jeweils eine Umweltverträglichkeitsuntersuchung durchführen und veröffentlichen. Auf Grundlage dieser Untersuchung würden die Genehmigungsbehörde und von ihr hinzugezogene unabhängige Gutachter jeweils eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) durchführen.


Die EnBW geht davon aus, dass nach der Reststoffbearbeitung voraussichtlich nur noch etwa ein Prozent der gesamten Abbaumasse als radioaktiver Abfall einzustufen sein wird. Gleichzeitig erhöhe sich durch die Bearbeitung der Anteil der Reststoffe, die wieder dem Wertstoffkreislauf zugeführt werden können. Weitere Informationen zu KKP 2 und GKN II sowie zu den Rückbauprojekten der EnBW stellt das Unternehmen unter www.enbw.com/kernkraft zur Verfügung. (Petra Hannen)


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